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Wärmepumpe vs. Gasheizung: Doppelhaushälfte, Baujahr ab 2016
Ein durchgerechnetes Beispiel mit den Zahlen dieses Gebäudes, kein Durchschnitt. Alles unten folgt aus den genannten Annahmen; im Rechner können Sie jede davon ändern.
Annahmen hinter diesen Zahlen
- Gebäude: Doppelhaushälfte, ab 2016, 130 m²
- Wärmebedarf im Bestand 45 kWh/m²/a
- SCOP 3.9 @ 35 °C
- Angenommener Kesselnutzungsgrad 92 %
- Strom-/Gaspreis-Monitor 2026: Strom Bestandskunden ~31,1 ct/kWh, Gas Bestandskunden ~11,6 ct/kWh; Wärmepumpentarif 20–26 ct/kWh (Mittelwert 23 ct verwendet). Grund- und Zählergebühren sind h
- Investition 30.000 €
- Einfache Amortisation: ohne Zinssatz, ohne Preissteigerung, ohne Wartungsdifferenz. Berechnungen, keine Angebote.
Gebäudehülle und Bedarf
| Beheizte Wohnfläche | 130 m² |
| Wärmebedarf im Bestand | 45 kWh/m²/a |
| Raumheizung pro Jahr | 5,850 kWh |
| Warmwasser | 2,000 kWh |
| Nutzwärme gesamt | 7,850 kWh |
| Rechnerische Heizlast | 3.2 kW |
| Angenommene Auslegungs-Vorlauftemperatur | 35 °C |
| Angenommener SCOP | 3.9 |
| Angenommener Kesselnutzungsgrad | 92 % |
Wie diese Zahlen entstanden sind
- Benötigte Nutzwärme: 5,850 kWh (Heizung) + 2,000 kWh (Warmwasser) = 7,850 kWh
- Brennstoffenergie bei 92 % Nutzungsgrad: 7,850 ÷ 0.92 = 8,533 kWh
- Heutige Jahreskosten: 8,533 kWh × 0,1160 € + 0 € Grundpreise = 990 €
- Strombedarf Wärmepumpe: 7,850 kWh ÷ SCOP 3.9 = 2,013 kWh
- Jahreskosten Wärmepumpe: 2,013 kWh × 0,3110 € + 0 € Grundpreis = 626 €
- Differenz der Betriebskosten: 990 € − 626 € = 364 €
Investition und Amortisation
| Investitionskosten, typische Luft-Wasser-Wärmepumpe | 30.000 € |
| Förderung | −12.880 € |
| Netto-Investition | 17.120 € |
| Jährliche Betriebskostenersparnis | 364 € |
| Einfache Amortisation | 47.1 Jahre |
KfW 458: 30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus = 46 % von 28.000 € förderfähigen Kosten
Was in diesem Gebäude wirklich entscheidet
35 °C und SCOP um 3,9: der günstigste Betriebsfall. Hier entscheidet ausschließlich, ob Sie den Antrag noch 2026 stellen.
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Holen Sie mindestens drei Angebote ein. Verlangen Sie von jedem Betrieb die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und die geplante Auslegungs-Vorlauftemperatur schriftlich — diese Zahl bestimmt Ihre Betriebskosten stärker als das Markenlogo.
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