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Wärmepumpe vs. Gasheizung: Wohnung im Mehrfamilienhaus, Baujahr 1995–2001
Ein durchgerechnetes Beispiel mit den Zahlen dieses Gebäudes, kein Durchschnitt. Alles unten folgt aus den genannten Annahmen; im Rechner können Sie jede davon ändern.
Annahmen hinter diesen Zahlen
- Gebäude: Wohnung im Mehrfamilienhaus, 1995–2001, 75 m²
- Wärmebedarf im Bestand 100 kWh/m²/a
- SCOP 3.4 @ 45 °C
- Angenommener Kesselnutzungsgrad 88 %
- Strom-/Gaspreis-Monitor 2026: Strom Bestandskunden ~31,1 ct/kWh, Gas Bestandskunden ~11,6 ct/kWh; Wärmepumpentarif 20–26 ct/kWh (Mittelwert 23 ct verwendet). Grund- und Zählergebühren sind h
- Investition 30.000 €
- Einfache Amortisation: ohne Zinssatz, ohne Preissteigerung, ohne Wartungsdifferenz. Berechnungen, keine Angebote.
Gebäudehülle und Bedarf
| Beheizte Wohnfläche | 75 m² |
| Wärmebedarf im Bestand | 100 kWh/m²/a |
| Raumheizung pro Jahr | 5,250 kWh |
| Warmwasser | 1,200 kWh |
| Nutzwärme gesamt | 6,450 kWh |
| Rechnerische Heizlast | 2.9 kW |
| Angenommene Auslegungs-Vorlauftemperatur | 45 °C |
| Angenommener SCOP | 3.4 |
| Angenommener Kesselnutzungsgrad | 88 % |
Wie diese Zahlen entstanden sind
- Benötigte Nutzwärme: 5,250 kWh (Heizung) + 1,200 kWh (Warmwasser) = 6,450 kWh
- Brennstoffenergie bei 88 % Nutzungsgrad: 6,450 ÷ 0.88 = 7,330 kWh
- Heutige Jahreskosten: 7,330 kWh × 0,1160 € + 0 € Grundpreise = 850 €
- Strombedarf Wärmepumpe: 6,450 kWh ÷ SCOP 3.4 = 1,897 kWh
- Jahreskosten Wärmepumpe: 1,897 kWh × 0,3110 € + 0 € Grundpreis = 590 €
- Differenz der Betriebskosten: 850 € − 590 € = 260 €
Investition und Amortisation
| Investitionskosten, typische Luft-Wasser-Wärmepumpe | 30.000 € |
| Förderung | −12.880 € |
| Netto-Investition | 17.120 € |
| Jährliche Betriebskostenersparnis | 260 € |
| Einfache Amortisation | 65.8 Jahre |
KfW 458: 30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus = 46 % von 28.000 € förderfähigen Kosten
Was in diesem Gebäude wirklich entscheidet
45 °C und ein SCOP um 3,4: hier arbeitet die Wärmepumpe günstiger als der Kessel, auch ohne Wärmepumpentarif. Der Heizkörpertausch, der dafür nötig ist, rechnet sich meist über die Betriebskostendifferenz.
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Holen Sie mindestens drei Angebote ein. Verlangen Sie von jedem Betrieb die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und die geplante Auslegungs-Vorlauftemperatur schriftlich — diese Zahl bestimmt Ihre Betriebskosten stärker als das Markenlogo.
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