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Wärmepumpe vs. Gasheizung: Reihenhaus, Baujahr 2002–2015
Ein durchgerechnetes Beispiel mit den Zahlen dieses Gebäudes, kein Durchschnitt. Alles unten folgt aus den genannten Annahmen; im Rechner können Sie jede davon ändern.
Annahmen hinter diesen Zahlen
- Gebäude: Reihenhaus, 2002–2015, 120 m²
- Wärmebedarf im Bestand 75 kWh/m²/a
- SCOP 3.6 @ 40 °C
- Angenommener Kesselnutzungsgrad 90 %
- Strom-/Gaspreis-Monitor 2026: Strom Bestandskunden ~31,1 ct/kWh, Gas Bestandskunden ~11,6 ct/kWh; Wärmepumpentarif 20–26 ct/kWh (Mittelwert 23 ct verwendet). Grund- und Zählergebühren sind h
- Investition 30.000 €
- Einfache Amortisation: ohne Zinssatz, ohne Preissteigerung, ohne Wartungsdifferenz. Berechnungen, keine Angebote.
Gebäudehülle und Bedarf
| Beheizte Wohnfläche | 120 m² |
| Wärmebedarf im Bestand | 75 kWh/m²/a |
| Raumheizung pro Jahr | 7,650 kWh |
| Warmwasser | 1,800 kWh |
| Nutzwärme gesamt | 9,450 kWh |
| Rechnerische Heizlast | 4.2 kW |
| Angenommene Auslegungs-Vorlauftemperatur | 40 °C |
| Angenommener SCOP | 3.6 |
| Angenommener Kesselnutzungsgrad | 90 % |
Wie diese Zahlen entstanden sind
- Benötigte Nutzwärme: 7,650 kWh (Heizung) + 1,800 kWh (Warmwasser) = 9,450 kWh
- Brennstoffenergie bei 90 % Nutzungsgrad: 9,450 ÷ 0.90 = 10,500 kWh
- Heutige Jahreskosten: 10,500 kWh × 0,1160 € + 0 € Grundpreise = 1.218 €
- Strombedarf Wärmepumpe: 9,450 kWh ÷ SCOP 3.6 = 2,625 kWh
- Jahreskosten Wärmepumpe: 2,625 kWh × 0,3110 € + 0 € Grundpreis = 816 €
- Differenz der Betriebskosten: 1.218 € − 816 € = 402 €
Investition und Amortisation
| Investitionskosten, typische Luft-Wasser-Wärmepumpe | 30.000 € |
| Förderung | −12.880 € |
| Netto-Investition | 17.120 € |
| Jährliche Betriebskostenersparnis | 402 € |
| Einfache Amortisation | 42.6 Jahre |
KfW 458: 30 % Grundförderung + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus = 46 % von 28.000 € förderfähigen Kosten
Was in diesem Gebäude wirklich entscheidet
Bei 40 °C und SCOP 3,6 ist die Frage nur noch Investition und Förderquote — nicht mehr, ob es sich im Betrieb lohnt.
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Holen Sie mindestens drei Angebote ein. Verlangen Sie von jedem Betrieb die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und die geplante Auslegungs-Vorlauftemperatur schriftlich — diese Zahl bestimmt Ihre Betriebskosten stärker als das Markenlogo.
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